Preissuchmaschinen zur Verkaufssteigerung

Preissuchmaschinen haben sich ihren Ruf als rentables Onlinemarketing-Instrument mehr als verdient: Sie bringen Kunden in den Shop, die eine starke Kaufabsicht haben und großes Interesse am angebotenen Produkt zeigen. Doch welche Produkte sollte man in Preissuchmaschinen anbieten? Wer übernimmt die Streuung? Und wie findet man das passende Portal?

Verkäufe über idealo, ciao! & Co — was bringen Preissuchmaschinen?

Wer bei Google nach einem Produkt sucht, dem begegnen sie in den Suchergebnissen oft auf den ersten Plätzen: Preissuchmaschinen, also Preisvergleichsportale, die verschiedene Anbieter eines Produkts untereinander aufführen. Dabei werden Artikelpreis, Versandkosten und Zahlungsarten übersichtlich vorgestellt, sodass ein Nutzer die Angebote vergleichen und sich den optimalen Anbieter aussuchen kann. Dies geschieht über einen Datenfeed, der dem Preisportal alle wichtigen Informationen über die Produkte in regelmäßigen Abständen zur Verfügung stellt.

Preissuchmaschinen haben aber nicht nur Vorteile für Kunden, sondern auch für Onlineshops: Durch ein breites Angebot an unterschiedlichen Produkten weisen sie einen hohen Traffic und damit eine große Zahl potenzieller Kunden auf. Zusätzlich ranken bekannte Preissuchmaschinen oft sehr gut, womit Kunden angesprochen werden, die man mit einem kleineren Shop sonst oft nicht erreichen würde – Preissuchmaschinen steigern also die Reichweite der Produkte. Zusätzlich macht es die meist gute Kategorisierung den Kunden leicht, gesuchte Produkte auch zu finden. Ihr Webshop wird also sichtbarer und steigert seinen Bekanntheitsgrad. Deshalb sind Preisvergleichsportale vor allem für die Akquise neuer Kunden sehr gut geeignet.

Zu den bekanntesten Preissuchmaschinen zählen unter anderem:

  • idealo.de
  • guenstiger.de
  • geizkragen.de
  • ciao.de
  • preisvergleich.de

Aber für welche Branchen lohnen sich Preissuchmaschinen? Prinzipiell kann man mit Produkten der unterschiedlichsten Sparten erfolgreich in den Preisvergleich einsteigen, sollte aber die passenden Produkte dafür auswählen. Denn der Wettbewerb über Preissuchmaschinen lohnt sich in erster Linie für Waren, die größere Gewinnspannen erzielen. Weil für jeden Klick der gleiche fixe Preis gezahlt wird, sind Produkte im niedrigpreisigen Bereich selten geeignet, das investierte Geld wieder reinzuholen.

Google Shopping: Preisvergleich in der Suchmaschine

Google Shopping funktioniert etwas anders als die typische Preissuchmaschine: Über einen Datenfeed werden die Produkte eines Shops kostenpflichtig eingestellt und dann bei der Google-Suche direkt neben den Suchergebnissen ausgegeben. Voraussetzung für die Teilnahme ist ein Konto im Merchant Center sowie ein gültiges AdWords-Konto.

Preissuchmaschinen im Vergleich – Welches Portal sollte man nutzen?

Klasse statt Masse: Im passenden Portal die passenden Produkte anbieten

Wer in den Markt der Preisvergleichsportale einsteigen will, sollte mit einem größeren Portal beginnen, das einen guten Bekanntheitsgrad und gute Rankings bei Google aufweist. Häufig ist es ratsam, Produkte zu Beginn nicht auf mehreren Portalen zu streuen und mit einer kleineren Anzahl zu beginnen. So kann die Conversion-Rate beobachtet werden, um weitere Optimierungen vorzunehmen und die Artikelzahl langsam zu erhöhen.

Von CPC bis Mindestumsatz – Bezahlmodelle bei Preissuchmaschinen

Ob man für die Eintragung in Preissuchmaschinen eine monatliche Gebühr zahlt, wie viel der einzelne Klick schließlich kostet oder ob ein monatlicher Mindestumsatz verlangt wird, hängt immer vom Portal ab. Dabei unterscheidet man meistens zwischen drei Bezahlvarianten:

  • Cost-per-Click (CPC): Es entstehen fixe Kosten für jeden Klick, der einen Nutzer aus dem Portal in den Shop bringt.
  • Cost-per-Sale (CPS): Es entstehen erst Kosten, wenn der Nutzer im verlinkten Shop etwas gekauft hat.
  • Cost-per-Lead (CPL): Es entstehen Kosten für jede Aktion, die der Nutzer im Shop vornimmt.

Die meisten großen Portale verlangen keine monatlichen Gebühren und nur selten einen Mindestumsatz. Stattdessen wird das CPC-Modell genutzt, bei dem Webshop-Betreiber für jeden Klick zahlen, der einen Nutzer in den Shop bringt. Die Klickpreise solcher Portale unterscheiden sich, liegen aber meistens zwischen 10 und 30 Cent. Bei manchen Anbietern kann der Preis gesenkt werden, wenn man das Logo des Anbieters im eigenen Shop zeigt und verlinkt.


Fazit: Preissuchmaschinen sorgen für effektives Produktmarketing

Dass man heute im E-Commerce neben organischen und bezahlten Suchen, Links aus sozialen Netzwerken und Newsletterwerbung auch auf Preissuchmaschinen setzt, hat seine Gründe. Immerhin bringen solche Preisvergleichsportale Kunden mit einer starken Kaufabsicht in den Shop und sind daher optimal für die Neukundenakquise. Dabei lohnen sich für diesen Kanal vor allem Produkte mit größeren Margen, um den fixen Klickpreis wieder einzuspielen.

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