Google Shopping E-Commerce
News App-Entwicklung

1. News aus dem Bereich Online-Marketing

Facebook

Facebook Rooms ist eine im November in Deutschland erschienene App, die es ermöglicht, Räume für anonyme Unterhaltungen zu schaffen. Der Zugang erfolgt nicht über den Facebook-Login. Derjenige, der einen Raum gestartet hat, kann Einladungen per QR-Code versenden. Online Marketer fragen sich bei neuen Anwendungen stets, wie sie diese für ihr Unternehmen einsetzen können. Facebook Rooms stellt eine ideale Möglichkeit dar, mit Kunden zu kommunizieren. Unternehmen können zu bestimmten Produkten, Themen oder Events Räume erstellen und diese in hohem Maß an die eigene Corporate Identity anpassen. So lassen sich die Farbe, das Hintergrundbild und eine längere Beschreibung einfügen. Wir sind gespannt, erste Anwendungen dieses neuen Konzepts zu sehen!

Wie Facebook bereits im November ankündigte, soll es zukünftig wieder neue Features für Facebook-Seiten geben. Den Anfang macht ein Call-to-Action-Button direkt neben dem Gefällt-mir-Button. Darüber können Besucher demnächst Angebote buchen, das Unternehmen kontaktieren, zur App gelangen, zu Anmeldungen weitergeleitet werden oder im Shop einkaufen. In den USA ist dieses Feature schon jetzt möglich, der Start in Deutschland wird erst im nächsten Jahr sein.

Pinterest

Das soziale Netzwerk verfügt nun über eine Funktion, mehrere Pins auf einmal(maximal 50) von einer Pinnwand auf eine andere zu verschieben.

Twitter

Die Microblogging Plattform möchte seinen Dienst um standortbezogene Funktionenerweitern. Eine bisher nicht bestätigte Kooperation mit Foursquare soll die Standortbestimmung der Nutzer verbessern und helfen, lokal interessante Angebote wie Events oder Empfehlungen an relevante Zielgruppen auszuspielen.

Neben bestehenden Targeting Optionen wie dem Betriebssystem oder spezieller Geräte können Werber auf Twitter zukünftig auch nach Mobilfunkanbietern separieren und die Zielgruppe neue Geräte wählen.

Trend

Curated Shopping ist ein Begriff, der schon länger in der E-Commerce-Welt umhergeht. Die Idee dahinter ist, dass Kunden ihre Produkte nicht mehr selbst auswählen müssen, sondern diese Arbeit einem Experten überlassen. Vor allem im Modebereich hat sich der Ansatz bewährt. Startups wie Outfittery und Modomoto haben sich in Deutschland einen Namen gemacht. Im nächsten Jahr steigt auch Modehändler Zalando in das Geschäft ein. Ob sich die kleinen Konkurrenten gegen diesen Gegner behaupten können, bleibt abzuwarten.

Google

Das Unternehmen aus Mountain View plant seine Produktsuche Google Shopping um eine entscheidende Funktion zu erweitern. Die Möglichkeit, Produkte ohne Besuch der Händlerseite direkt zu kaufen, erinnert stark an das Konzept von Amazons One-Click-Buy. Das neue Feature zielt sicherlich auch darauf, ab dem Versandhändler produktsuchende Kunden abzujagen. Hintergrund ist, dass immer mehr Internetnutzer ihre Produktsuche bei Amazon und nicht bei Google starten.

Wie jedes Jahr gibt Google einen Überblick über die häufigsten Suchanfragen, welche viel darüber verraten, womit sich die Deutschen 2014 beschäftigt haben: Die Topsuche in Deutschland war ganz klar die Fußball-WM, aber auch das iPhone 6 schaffte es unter die ersten Plätze. Die ALS Ice Bucket Challenge schaffte es ebenfalls in die beliebtesten Suchanfragen. Oft gesucht wurden auch Tipps für Selfies, Fragen zu Ebola und der Tod von Robin Williams. Der meist gesuchte Song des Jahres war Happy von Pharell Williams.

Google ergänzt AdWords um die Metrik „Store Visits“ und widmet sich damit einem schwierigem Thema: er Erfolgsmessung von Online-Anzeigen für das Offlinegeschäft. Facebook hat es mit seinem Werbenetzwerk Atlas vorgemacht, dieses soll die Erfolgsmessung der Werbeanzeigen durch ein Matching von Käuferdaten und Facebookdaten nachweisen. Auch Apple hat mit Apple Pay schon bald eine Schnittstelle, die sich für solche Auswertungen eignet. Höchste Zeit also für die Suchmaschine nachzuziehen. Der Wert soll mithilfe der Standortdaten von Google Maps geschätzt und aufgrund der Einwohnerzahlen einer Region hochgerechnet werden. Werbetreibende müssen dafür ihr Geschäft über ihren Google-Business-Account in Maps eintragen und diesen mit AdWords verknüpfen.

Instagram

Instagram soll bis zu 10 Millionen Nutzer gelöscht haben, deren Verhalten nicht den Richtlinien der Plattform entsprechen. Nicht nur die gelöschten Benutzer sind erbost darüber: Manche Accounts haben in kurzer Zeit 100.000 Follower verloren.

2. News aus dem Bereich App-Entwicklung

iOS

Mit dem Erfolg von Apple wird auch die Konkurrenz aufmerksamer. Konkurrenten wie Nokia und Microsoft, die Apples Einstieg in den Telefonmarkt unterschätzten, wurden schnell eines Besseren belehrt. Mit der Apple Watch tritt das Unternehmen nun an, im nächsten Jahr einen weiteren Markt zu erobern. Die Uhrenhersteller wollen nicht den selben Fehler begehen, daher kündigt der Leiter von TAG Heuer und Hublot an, ebenfalls eine intelligente Uhr entwickeln zu wollen.

Android

Aufgrund immer stärkerer Konkurrenz auf dem Smartphonemarkt sinkt Samsungs Marktanteil um 7,7 Prozentpunkte auf 24,4%. Zwar ist Samsung damit immer noch Marktführer vor Apple auf dem zweiten Platz mit 12,7% (+0,6 Prozentpunkte), doch andere Hersteller, die auf Android setzen, holen auf. Größter Gewinner der Erhebung von Gartner ist der chinesische Hersteller Xiaomi mit einem Zuwachs von 3,7 Prozentpunkten auf 5,2%. Android bleibt mit 83,1% Marktanteil unbestritten das beherrschende mobile Betriebssystem.

Im nächsten Jahr soll die Virtual-Reality-Brille Oculus Rift für Endnutzer erhältlich sein. Mit Google Cardboard bietet die Suchmaschine schon jetzt eine preiswerte Alternative. Dabei handelt es sich um eine Pappbrille, mit der Android-Telefone für Virtual-Reality-Anwendungen genutzt werden können. Die Brille ist derzeit für ungefähr 25$ erhältlich und lässt sich mit Google Street View nutzen. Google stellt ein SDK zur Verfügung, das Entwicklern die Möglichkeit gibt, Apps für die Oculus-Alternative zu entwickeln.

Gesetzesänderung

Im nächsten Jahr möchte die Bundesregierung ein IT-Sicherheitsgesetz verabschieden. Dieses soll kommerzielle Anbieter im Internet verpflichten, ihre Systeme vor Cyberangriffen zu schützen und Schaden von Nutzern in Form von Viren und Trojanern fernzuhalten. Die bisherige Formulierung „IT Sicherheit nach dem aktuellen Stand der Technik zu schaffen, die wirtschaftlich zumutbar ist“ lässt noch reichlich Interpretationsspielraum. Erwartet wird das Gesetz im zweiten Halbjahr 2015.

3. News aus dem Bereich Web-Entwicklung

Wordpress

WordPress hat in dieser Woche Version 4.1 seines Content Management Systems veröffentlicht. Die wichtigste Verbesserung ist ein Editor, der ein ablenkungsfreies Schreiben ermöglichen soll. Dazu werden alle für das Schreiben unwichtigen Elemente ausgeblendet. Weitere neue Funktionen sind das Einbinden von Vine-Videos und ein Logout auf allen benutzten Geräten.

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