News aus dem Bereich Online-Marketing

1. News aus dem Bereich Online-Marketing

Facebook

Das soziale Netzwerk setzt zunehmend auf Videos, um die Aufmerksamkeit seiner Nutzer auf sich zu ziehen und diese zu einer möglichst langen Verweildauer zu motivieren. Im vergangenen Jahr tauchten Videos 3,6 mal so häufig in der Timeline auf wie im Jahr zuvor und es wurden 75% mehr Videos pro Person gepostet. Dies ist vor allem ein Angriff auf Youtube, das inzwischen eigene Stars hervorbringt, deren Kanäle Millionen Fans haben. Google treibt diese neue Form der Unterhaltung voran und positioniert seine Videoplattform für Werbekunden als Alternative zu den TV-Sendern. Für 2015 ist damit zu rechnen dass Videos auch für das Marketing immer wichtiger werden und beide Plattformen versuchen werden den Fernsehsendern weitere Werbeetats abzujagen.

Pinterest

Die soziale Pinnwand öffnet in den USA die Betaphase seines Werbeprogramms für alle Unternehmen. Marketer hofften schon lange auf die Möglichkeit Werbung auf Pinterest schalten zu können, da sich die Plattform besonders für Native Advertising eignet. Die sogenannten Promoted Pins unterscheiden sich kaum von organischen Pins und bieten eine ausgezeichnete Möglichkeit Produkte oder Inhalte bei relevanten Zielgruppen zu bewerben. Nach einem Test der Werbeplattform mit ausgewählten Unternehmen wie Nike und Nestle wird die Werbung zunächst in den USA ausgerollt. Wie Pinterest Deutschland Chef Honsel ankündigte kann man hierzulande frühestens 2016 mit Werbemöglichkeiten rechnen.

Twitter

Big Data ist ein Buzzword das seit Jahren in der Wirtschaft diskutiert wird. Twitter liefert einen Beitrag mit seinem gerade veröffentlichten Paket für die Statistiksoftware R. Das AnomalyDetection Paket wird bei Twitter genutzt um Zeitreihen auf Ausreißer zu untersuchen und Spam oder Bots zu entdecken.

Google

Die Möglichkeit Links aus dem Google Index löschen zu lassen gibt es schon länger. Nun hat Google mit seinem Transparency Report die Zahlen für 2014 veröffentlicht. Demnach wurden im letzten Jahr 345 Millionen Links auf Antrag entfernt. Dies entspricht einer Steigerung um ganze 75%. Ein Großteil der Löschungen erfolgt aufgrund der Verletzung von Urheberrechten.

Youtube

Youtube testet derzeit mal wieder ein neues Feature: das automatische Ausblenden aller Bedienelemente, sobald man den Cursor aus dem Bild entfernt. Eine Funktion die auf anderen Videoplattformen wie Vimeo schon lange Standard ist.

Außerdem wird das Videoportal in den nächsten Wochen die Möglichkeit einführen 360-Grad-Videos zu hosten. Dies soll ein komplett neues Videoerlebnis ermöglichen. Mit Virtual-Reality-Brillen wie der Oculus Rift oder Google Cardboard können dann Videos angeschaut werden, als wäre man selbst vor Ort.

2. News aus dem Bereich App-Entwicklung

iOS

Kritik wird laut, dass Apple Software zunehmend fehlerhafter wird. Einige Medien sehen darin den Anfang vom Ende der Apple Erfolgsgeschichte. Anstoß war ein Beitrag des Tumblr GründerMarco Arment, der die nachlassende Qualität der Software aus Cupertino bemängelte. Nach dem sich die Medien auf seinen Artikel stürzten und daraus das Ende Apples ableiteten, relativierte er diese in einem zweiten Beitrag. Im Netz entfachte eine Diskussion über die Konsequenzen für das Unternehmen: Demnach sollte Apple sich wieder mehr auf das reibungslose Funktionieren seiner Software konzentrieren statt ständig neue Features einzubauen. Von seinem einstigen Werbespruch „It just works“ hat sich Apple mit seinen fehlerhaften iOS und OSX Versionen inzwischen weit entfernt und Nutzer verärgert.

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Android

Neue Zahlen zu der Verbreitung von Android Distributionen zeigen: Android Lollipop ist noch nicht bei den Nutzern angekommen. Eine Grafik von Googleführt die neueste Version seines Betriebssystems noch nicht einmal auf. Dies lässt auf einen Verbreitungsgrad von weniger als 0,1% schließen. Die älteste aufgeführte Distribution ist Android 2.3 Froyo die immer noch auf 0,4% Marktanteil kommt.

2015 könnte das Jahr werden indem die chinesischen Smartphonehersteller mit ihren Androidgeräten den europäischen und amerikanischen Markt erobern. Samsung musste bereits im letzten Jahr einen erheblichen Gewinneinbruch hinnehmen, verantwortlich dafür sollen chinesische Hersteller und die größeren iPhone Modelle sein. Die Firma OnePlus hat es vorgemacht und mit günstigen Smartphones die sich technisch nicht hinter der Konkurrenz verstecken müssen den Markteintritt in Europa gewagt. Allerdings ist das Gerät noch immer nicht frei erhältlich, sondern nur in begrenzter Stückzahl per Invite zu bekommen. In China ist Xiaomimit seinen Apple Klongeräten in kürzester Zeit zu einem ernst zu nehmenden Konkurrenten aufgestiegen, der im letzten Jahr bereits mehr als 60 Millionen Geräte absetzen konnte. Auf den westlichen Märkten wären allein aufgrund des Designs Patentklagen zu fürchten, doch könnten die Asiaten schon bald mit neuen Modellen aufwarten und eine schnelle Expansion vorantreiben. Auch die Konkurrenten Oppo und Meizu haben konkurrenzfähige Produkte mit denen sie den etablierten Herstellern gefährlich werden könnten.

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