Werben bei Twitter: Twitter Ads jetzt auch in DACH für kleine und mittelständische Unternehmen verfügbar

Vor wenigen Tagen gab der Kurznachrichtendienst Twitter bekannt, dass nun auch kleinen und mittelständischen Unternehmen (KMU) aus der Region Deutschland, Österreich und Schweiz neue Werbeformen zur Verfügung stehen. Mit „Twitter Ads für KMU“ und dem Tool „Quick promote“ gibt es nun zwei Möglichkeiten, neue Kunden über Twitter anzusprechen. Doch lohnt sich diese Werbeform für deutsche Unternehmen überhaupt?

Wie funktioniert das Werben bei Twitter?

Mit Twitter zu werben, soll laut Thomas De Buhr, Managing Director bei Twitter Deutschland, ganz einfach sein: „Wer einen Tweet schreiben kann, kann auch auf Twitter werben“, sagt er in seinem offiziellen Blogpost zum Thema. Anders als bei vielen anderen Werbeanbietern soll Twitter nämlich das passende Werbeformat selbst auswählen und dem Nutzer so eine Menge Arbeit ersparen. Was gibt es bei der Einrichtung dann überhaupt noch zu tun? Zumindest muss man sich für eine der zwei möglichen Werbeformen entscheiden:

Twitter Ads: Mit wenigen Klicks Werbung schalten
Für die Twitter Ads können Werbetreibende aus verschiedenen Anzeigenzielen wählen: App-Installationen bzw. -Interaktionen, Leads auf Twitter, Interaktionen mit dem Tweet sowie Follower, Webseitenklicks oder Conversions. Danach kann die passende Zielgruppe ausgewählt werden. Dafür stehen Möglichkeiten wie Geschlecht, Ländereinstellung, Plattform und Anbieter zur Auswahl.

Quick promote: Erfolgreiche Tweets noch einmal promoten
Mit „Quick promote“ ist eigentlich nur eine neue Bezeichnung für „Sponsored Posts“ erschaffen worden. Über das Tool können normale Tweets, die mit einer guten Interaktionsrate punkten konnten, nachträglich noch einmal hervorgehoben werden, um weiteren Nutzern angezeigt zu werden.


Twitter Ads – sinnvoll für kleine und mittelständische Unternehmen?

Dass Twitter in Deutschland immer noch auf den ganz großen Durchbruch wartet, ist hinlänglich bekannt. Obwohl der Kurznachrichtendienst in den letzten Jahren einen deutlichen Trafficzuwachs verzeichnen konnte und auch weiterhin stark an Traffic gewinnt, bleibt die deutschsprachige Nutzerschaft im Vergleich der us-amerikanischen Userzahlen verhältnismäßig klein. Twitter spricht vor allem eine bestimmte Zielgruppe an – relativ junge, meist technik- und internetaffine Menschen – und ist deswegen kein Ort, an dem eine enorme Reichweite erzeugt werden kann. Dafür erreicht man auf Twitter aber oft Nutzer, die sich nicht oder selten auf Facebook aufhalten. Mit Twitter Ads lässt sich also keine riesige Anzahl an Neukunden ansprechen, trotzdem kann man bestimmte Zielgruppen besser erreichen als beispielsweise über Facebook.

Die Anzeigen lassen sich leicht auf einen bestimmten Kundenkreis zuschneiden und erlauben es zum Beispiel auch, durch die Kontaktaufnahme über eine Mail-Adresse Bestandskunden auf einem zweiten Kanal zu erreichen. Was vielen KMU noch fehlen dürfte, ist sicherlich die Möglichkeit, Nutzer regional genauer als nur nach ihrer Ländereinstellung zu filtern. Insgesamt sind Twitter Ads also vor allem für KMU interessant, deren Zielgruppe zu den Kernnutzern von Twitter gehört oder die bereits ein etabliertes Image auf Twitter haben.

Icon eines Graphen auf einem Desktop

Dass sich Promoted Tweets auch für kleinere Unternehmen lohnen, zeigen Success Stories.


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