Tablet-Besitzer als Triebfeder des Mobile Shopping

Dank Smartphones und Tablets und ihrer stetig steigenden Verbreitungsrate ist Einkaufen nicht mehr länger nur jederzeit, sondern nun auch an beinahe jedem Ort der Welt möglich. Die neue W3B-Studie belegt, dass die Besitzer internetfähiger mobiler Endgeräte die neugewonnene Unabhängigkeit von Zeit und Raum durchaus zu schätzen wissen. Vor allem die Tablet-Besitzer erweisen sich dabei als wahre „Power-Shopper“.

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Lediglich 14,4 Prozent der Besitzer von internetfähigen, mobilen Endgeräten interessiert sich überhaupt nicht für das Thema Mobile Commerce, während bereits die Hälfte (49,8 Prozent) aller Nutzer des mobilen Internets schon mindestens einmal das mobile Endgerät zum Einkaufen genutzt haben. Die restlichen 35,9 Prozent sind dem mobilen Shopping zumindest nicht abgeneigt und würden es früher oder später ausprobieren.

Insgesamt nutzen über 70 Prozent aller Personen, die internetfähige mobile Geräte besitzen, diese auch tatsächlich regelmäßig für mobiles Einkaufen oder die Information über Preise oder Produkte. Beinahe jeder Zweite (49,8 Prozent) hat schon Erfahrungen mit dem mobilen Einkaufen gesammelt, während immerhin einer von acht Besitzern (11,8 Prozent) angibt, mindestens einmal pro Woche etwas über sein mobiles Endgerät zu bestellen. Das Potential, dem Mobile Commerce wirklichen zum Durchbruch zu verhelfen, fällt dabei iPad und Co. zu, schaffen diese es doch, einen Brückenschlag zwischen klassischem und mobilen Internet herzustellen. Schließlich ist die Nutzerfreundlichkeit und das Sichtfeld deutlich höher als bei anderen mobilen Endgeräten.

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Die Studie zeigt auch eine Relation zwischen der Größe des Displays und dem Interesse bzw. der Lust etwas über das mobile Endgerät zu kaufen. Es gilt der Leitsatz: Je größer das Display, desto größer das Kaufinteresse. Während sich unter den Eigentümern von Tablet-PCs, etwa des iPads, knapp ein Drittel (32,7 Prozent) regelmäßiger, das heißt mindestens einmal wöchentlich, Shopper findet, nimmt die Kauflust mit der abnehmenden Geräte- bzw. Displaygröße deutlich ab. Unter den Besitzern eines Smartphones sind es immerhin noch 14 Prozent, die wenigestens einmal in der Woche über ihr Gerät einkaufen, so sind es bei den Besitzern von internetfähigen Mobiltelefonen nur magere sieben Prozent.

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Ein weiteres interessantes Ergebnis der Studie zeigt, dass sich Shopping-affine Nutzer auch beim Mobile Commerce für ähnliche Produkte wie im klassischen Onlinehandel interessieren. Neben Büchern (54,8 Prozent) und Flugtickets (50,8 Prozent), entscheiden sich 43,3 Prozent für den Kauf von Musik über ihr mobiles Endgerät. Für Kameras (23,7 Prozent) oder Bekleidung, Schuhe und Wäsche (22,8 Prozent) interessieren sich hingegen deutlich weniger Besitzer von internetfähigen, mobilen Endgeräten.

Die bekannte Internet-Benutzer-Analyse W3B fand im April-Mai 2011 bereits zum 32. Mal statt. Schwerpunkt der aktuellen Befragung war das Thema mobiles Einkaufen. Innerhalb des fünfwöchigen Umfragezeitraums wurden 100.317 deutschsprachige Internet-Nutzer von Fittkau & Maaß Consulting zu aktuellen Online-Themen befragt.

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