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Content is King, adieu Keyword-Dichte

Seit Langem lässt Google beständig verkünden, dass Content King ist. Zwar waren sich Autoren, Blogger und Journalisten darüber auch vorher schon im Klaren, schließlich schreibt man, weil man etwas zu sagen hat, doch in der jetzigen Zeit hat sich etwas verändert. Schlüsselwörter, sogenannte Keywords, die richtige Anordnung derer und die Einbettung von Links an der richtigen Stelle sind mittlerweile unumgängliche Faktoren, die beim Erstellen von Texten Beachtung finden müssen. Als sei dies nun noch nicht genug, geht die Keyword-Optimierung nun in eine neue Runde. Die neuesten Schlagwörter aus dem Bereich Suchmaschinenoptimierung lauten WDF*p*IDFWDF*p*IDF (Gewichtungsformel) und Relevanz.

Gewichtungsformel oder Keyword-Dichte?

Noch vor einigen Jahren war die Semantik von Google nicht in dem Maße entwickelt, wie wir sie heute vorfinden. Eine Aneinanderreihung themenrelevanter Begrifflichkeiten und besonders der Keywords war ausschlaggebend für Erfolg oder Misserfolg einer Seite. Die Keyword-Dichte (Keyword-Density=Häufigkeit*100/alle Wörter des Dokuments) bezeichnet dabei die Häufigkeit des Keywords in Bezug auf die Gesamtzahl der Begriffe des Textes. Mittlerweile hat sich das Blatt gewendet und nicht mehr eine bloße Aneinanderreihung, sondern wertvoller Content führen zum gewünschten Ziel. Insbesondere der SEO-Profi Karl Kratz versucht der Keyword-Dichte endgültig den Garaus zu machen. Im Zentrum der Betrachtung steht nun die Gewichtungsformel WDF*p*IDF.

WDF steht dabei für Within Document Frequency, was im Deutschen so viel bedeutet wie dokumentspezifische Gewichtung. Auch diese Formel berechnet, ebenso wie die Keyword-Dichte-Formel, die Gewichtung eines Wortes innerhalb eines Dokumentes. Im ersten Moment scheint somit die neue Formel nichts anderes zu sein als die alte, doch dies stimmt nicht ganz. Der WDF wird durch den Logarithmus gestaucht. Dadurch ist es dem Autor nicht mehr möglich, immer mehr Wörter in das Dokument zu packen, um damit die Relevanz des Textes zu erhöhen. Die WDF wird für jedes sinntragende Wort im Text errechnet, wodurch man eine detaillierte Ansicht erhält, welcher Begriff das Dokument am besten beschreibt. Kratz bezeichnet dieses Ergebnisstruktur als die DNA des Textes.

Der zweite Punkt, dem man neuerdings vermehrt Beachtung schenken sollte, ist die IDF. Die Inverse Document Frequency führt aus, wie gut das zu messende Wort den Text wirklich beschreiben kann. Soll heißen: Die Relevanz eines Begriffes innerhalb des eigenen Dokuments steht im Vergleich zu den konkurrierenden Dokumenten bei dieser Formel im Fokus der Berechnung. Relevanz bedeutet hierbei: Mehrwert, den der Text dem Leser zu einem bestimmten Suchwort bietet. Wer noch tiefer in die Materie WDF*p*IDF eintauchen will, der ist auf SEO-Book.de sehr gut beraten.

Das neue SEO-Tool – SEOKratzes

SEOKratzes – Quelle onpage.org

SEOKratzes, das neue Tool in der SEO Welt, will dir helfen, deinen Content zu verbessern. Dabei geht es darum, die Inhalte zu prüfen und die Gewichtung deiner Keywords im Text zu untersuchen. Alles natürlich nach der WDF*p*IDF-Formel. Das Ergebnis soll dem User dabei helfen, seine Texte so anzupassen, dass die relevantesten Keywords für die Suchmaschine enthalten sind. Was aber nicht bedeutet, dass der Text rein für die Suchmaschine geschrieben sein soll. Im Vordergrund steht immer noch der Leser und der Mehrwert, den er durch diesen Beitrag hat – schließlich ist doch Content King.

Seit dem 14. November 2012 haben bereits die ersten OnPage.org Kunden Zugang zu SEOKratzes innerhalb des OnPage.org. Wann auch die anderen davon profitieren können, ist momentan nur vage zu sagen. Angeblich soll zur SEOKomm der Livegang erfolgen.

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Beitrags- & Headerbild: © pixabay.com

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