Googles Author Rank

Google im Fokus: AuthorRank, TheShortCuts und Reaktionen auf das neue Glass

In unserem Blog rund ums Onlinemarketing dreht sich diesmal alles um Platzhirsch Google. Wir stellen den AuthorRank vor und erklären, wie er sich vom Authorship unterscheidet, zeigen Amanda Rosenbergs Google-Glass-Video und führen eine Alternative für alle vor, die keine Zeit haben, sich Matt Cutts’ manchmal recht ausschweifende Videos anzuschauen.

Anonymität ade: Mit dem AuthorRank zur schönen neuen Autorwelt im Internet

Google bastelt weiter an seiner persönlichen Vorstellung des Internets und will wertvolle Texte aus vertrauenswürdigen Quellen. Das funktioniert aber nur, wenn man weiß, wer einen Text verfasst hat – und deshalb hat Google anonym verfassten Inhalten den Kampf angesagt. Die einzige Bedingung, um einen Text einem Autor zuordnen zu können, ist die, dass der Autor ein Profil bei Google+ hat. Je ausführlicher dieses Profil ist, desto besser. Dann kann über eine Verknüpfung per rel=”Author” ganz einfach der Urheber eines Textes festgelegt werden. (Wie das geht, stellt Google selbst in seinen FAQ vor.) So weit, so gut – damit kennt Google die Authorship eines Textes und versieht beispielsweise Blogeinträge bei den Suchergebnissen mit Namen und Bild des Autors. Wer Google zudem aber auch von der Qualität seiner Texte überzeugen will, der muss sich Gedanken um den AuthorRank machen.

authorrank

Ist AuthorRank gleich Authorship? Nein. Obwohl die beiden Begriffe häufig synonym verwendet werden, gibt es einen wichtigen Unterschied. Denn mit Authorship ist lediglich gemeint, dass Inhalte dem Urhaber über ein Profil bei Google+ zuzuordnen sind. Mit dem AuthorRank hat das aber noch nicht viel zu tun; denn für wie wertvoll Google den Beitrag eines Autors hält, das hängt vom AuthorRank ab. Der ist ein Ranking, das Google nach verschiedenen Kriterien erstellt, und wird gern zusammen mit dem Begriff Autorität erwähnt. Je höher der AuthorRank ist, desto höher wird der Platz in Google-Suchergebnissen.

Dabei setzt sich der AuthorRank unter anderem aus dem Pagerank, der Verbreitung von Beiträgen bei Google+ (aber auch bei anderen sozialen Netzwerken), der Qualität der Backlinks zum eigenen Content und den Nutzerinteraktionen mit dem eigenen Content (Kommentare, geteilte Inhalte) zusammen. Wer regelmäßig zu ähnlichen Themen schreibt und dabei ein Gespür für das hat, was gerade interessant ist, beweist sich als Experte und steigt im AuthorRank; gut recherchierte Texte und regelmäßige Beteiligung sind das A und O. So will Google gewährleisten, dass man beim gleichen Thema in den Suchergebnissen eher den Text eines Profis findet als den eines Laien. Google versucht also, den Wert und die Kompetenz eines Autors einzuschätzen, und das auch auf lange Sicht. Und genau das ist mit Autorität gemeint: eine soziale Wertigkeit, durch die Meinungen einer bestimmten Person höher eingeschätzt werden als die anderer. Wer seine Online-Autorität aufbauen will, muss Arbeit investieren. Doch es lohnt sich: Ein besserer AuthorRank sorgt für ein besseres Ranking.

authorrank_org

Mit dem AuthorRank wird es in Zukunft möglich sein, eine riesige Datenbank aller Autoren anzulegen, die Texte verfassen und im Internet veröffentlichen. Tatsächlich gibt es schon jetzt erste Tools, die das Abfragen dieser Autorendaten möglich machen, zum Beispiel das noch in der Betaphase befindliche author-rank.org, das Social Signals sammelt, zeigt, zu welchen Keywords ein Autor mit welcher Domain rankt oder worüber er überhaupt so schreibt. Um Author-rank.org in vollem Umfang nutzen zu können, ist ein kostenpflichtiger Account bei Onpage.org nötig. Aber auch ohne einen Account hat das Tool schon einiges zu bieten.

Google Glass hautnah: Amanda Rosenberg stellt Reaktionen nach

Offensichtlich viel Spaß an ihrem Job hat Amanda Rosenberg, die Product Marketing Managerin für das viel diskutierte Google Glass. Denn wann immer sie mit Glass unterwegs war, freute sie sich über die amüsanten Reaktionen. Da schaute so mancher Passant zweimal hin. Und weil Glass eben nicht immer an war, stellt sie das Verpasste einfach nach.

Leuten mit Glass auf der Straße zu begegnen, daran wird man sich wohl erst noch gewöhnen müssen. So lange werden seine Träger aber offenbar bestens unterhalten.

Es geht auch kürzer: Shortcuts mit TheShortCutts

shortcutts

Quelle: www.theshortcutts.com

Ehemals ein drei, vier oder fünf Minuten langes Video, jetzt nur noch ein einziger Satz – dafür sorgt bei dem man Aussagen von Matt Cutts, Chef des Webspam-Teams bei Google, in Kurzfassung lesen kann. Denn dort werden alle Videos, die Cutts bereits seit Anfang 2009 zu den Themen SEO, Social Media und Ranking bei Google veröffentlicht hat, in ein bis zwei Sätzen zusammengefasst – und das sind mittlerweile schon fast 500 Stück.

Das längste Video, das erfolgreich auf einen einzigen Satz heruntergebrochen werden konnte, ist übrigens fast 10 Minuten lang. Es beantwortet die Frage, wie man eine Authorship aufsetzt, und wurde von TheShortCutts auf weniger als 15 Worte gekürzt. Na wenn das mal keine Zeitersparnis ist.

Bildnachweis

Beitrags- & Headerbild: © pixabay.com

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