Search Engine Advertising, kurz SEA genannt, befasst sich mehr oder weniger ausschließlich mit dem Managment der Google AdWords Anzeigen. Wir haben über den Grundaufbau der Anzeigen ja schon einmal berichtet – allerdings mehren sich in letzter Zeit Neuerungen der Anzeigenformate. Will Google hier den hauseigenen Dienst dazu nutzen, attraktive organische Platzierungen mittelfristig auszustechen?

Bald Newsletter-Anmeldung via AdWords möglich

Aktuell kann sich jeder, der im eingeloggten Zustand an die Google Suche macht, vom neusten Feature des Konzerns überzeugen. Gibt man „Gutscheine“ in die Suchleiste ein, erscheint an erster Stelle bei den AdWords Anzeigen eine Anzeige, bei der man sich mit nur einem Klick in den Newsletter eintragen lassen kann. Die E-Mail Adresse steht schon im Feld drin, man muss lediglich noch seinen Namen in das noch leere Feld eingeben und auf den Button „Angebote erhalten“ klicken – schon hat man via AdWords einen Newsletter abonniert. Der Vorteil für das Unternehmen liegt dabei auf der Hand: die Hemmschwelle für die Neuanmeldung ist durch die eingetragene E-Mail Adresse minimiert und es ist tatsächlich nur noch ein Klick nötig, um sich für das Angebot anzumelden.

Unternehmen können so Kunden sehr gezielt zum Abonnieren des Newsletters bewegen – der Kunde findet seiner Suche entsprechend eine relevante Anzeige und muss sich nicht – wie immer noch viel zu oft der Fall – durch lange Formulare klicken, bis der Newsletter tatsächlich bestellt werden kann. Neben schon länger exisitierenden Erweiterungen der Google AdWords Anzeigen wie Sitelinks, das Ausspielen der Telefonnummer und Kundenbewertungen, ist ab dieser Woche nun auch der neue AdWords Editor verfügbar.

AdWords Editor in neuer Version

Mit der neuen Version 9.9 des Editors für Windows und Mac erhalten die Nutzer Updates in den Bereichen Google Display Netzwerk, Import- und Exporteinstellungen sowie neue Kampagneneinstellungen. Mit Erweiterung der Kampagneneinstellungen sind Sie nun auch in der Lage, Ihre Kampagnen speziell auf BlackBerry-Geräte auszurichten. Was für Android, iOS und webOS schon lange möglich war, kommt nun mit dem neuen Update auch endlich für alle BlackBerry-Geräte. Außerdem können Sie durch die Verbesserungen der Import- und Exporteinstellungen auswählen, wie der AdWords Editor doppelte Anzeigen mit verschieden URLs importiert.

Beim nächsten Öffnen des AdWords Editors werden Sie gefragt, ob Sie das Upgrade durchführen wollen. Alternativ dazu, können Sie es sich aber auch der AdWords Editor Seite herunterladen. Die alte Version wird noch bis zum 13. März 2013 unterstützt.

Aber nicht nur mit dem AdWords Editor und Erweiterungen im AdWords Bereich wie die Anmeldung für Newsletter macht Google Adwords von sich reden. Fallende CPC sind dabei nur ein Beispiel. Doch wie erklären sich sinkende Klickpreise und gleichzeitige Umsatzsteigerungen? Der Anzeigenmarkt für Tablets und iPhones wird durch Google neu aufgestellt. Mit einem Anstieg von 40% bereits im ersten Qaurtal diesen Jahres gegenüber dem Voprjahr erklärt sich so zumindest der enorme Umsatzanstieg. Doch wie sieht es mit den anscheinend sinkenden Klickpreisen aus? Damit die Markteinführung des Anzeigenmarktes auch bei mobilen Endgeräten zu einem vollen Erfolg führt, befeuert Google sein Vorgehen mit niedrigen Klickpreisen. Im Schnitt kostet ein Klick auf eine Anzeige bei Tablets oder iPhones nur etwa halb so viel wie ein Klick auf eine Laptop- oder PC-Anzeige. Somit bleibt eigentlich alles beim Alten. Die Klickpreise für AdWords-Anzeigen für PC und Laptop steigen weiter, „billig“ sind lediglich Google AdWords für mobile Endgeräte.

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