1. News aus dem Bereich Online-Marketing

Facebook

Facebook spaltet seine Plattform in immer mehr Apps auf: Nachdem die Nachrichtenfunktion in den Messenger verlegt wurde, folgt nun eine separate App für Gruppen. Mit Facebook Groups lagert das soziale Netzwerk erneut eine Funktion aus, um den Nutzern eine verbesserte Steuerung und neue Features zu liefern, die in der Haupt-App keinen Platz finden würden. So können beliebte Gruppen nun als Icon auf dem Homescreen hinterlegt werden. Auch in Deutschland startet die App sofort.

Der Newsfeed erfährt erneut ein Update: Organische Ergebnisse mit Werbeinhalten sollen weiter an Reichweite verlieren. Dazu zählen Beiträge, die dazu auffordern, ein Produkt zu kaufen, die Preisausschreiben ohne authentischen Kontext bewerben oder denselben Inhalt wie Werbeanzeigen haben.

Außerdem plant das soziale Netzwerk eine Plattform für firmeninterne Kommunikation. Da Facebook auf vielen Bürorechnern gesperrt ist, konnte der Markt für B2B-Kontakte und Kommunikation zwischen Mitarbeitern bisher nicht erschlossen werden. Das neue Netzwerk soll demnach eine Mischung aus LinkedIn und Yammer werden.

Google

Um weiterhin mit Konkurrent Facebook im Bereich mobile Nutzung mithalten zu können, optimiert Google mal wieder seine Suchergebnisse. Zukünftig sollen mobil-freundliche Seitenmit einer extra Kennzeichnung versehen werden. Außerdem sollen Seiten, die als mobil-freundlich erkannt wurden, weiter oben in den Suchergebnissen landen. Google stellt Entwicklern und Marketern eine Testseite zur Verfügung, mit der überprüft werden kann, ob das eigene Webprojekt das neue Label bekommt.

Der Open-Source-Browser Firefox hat die seit Jahren bestehende Partnerschaft mit Google beendet. Google war bis jetzt weltweit die Standardsuchmaschine des Browsers, was der gemeinnützigen Mozilla Foundation einen Großteil ihrer Finanzierung eingebracht hat. Die letzten bekannten Zahlen aus dem Jahr 2012 belaufen sich auf 274 Millionen Dollar, die 88% der Gesamteinnahmen ausmachten. Für Google geht es um über 100 Milliarden Suchanfragen, die Firefox Nutzer jedes Jahr stellen. Neuer Partner in den USA ist nun Yahoo, in China Baidu und in Russland Yandex. In Europa wird es zunächst Google bleiben, obwohl auch dieser Vertrag bisher nicht verlängert wurde.

Twitter

Twitter indexiert die Beiträge seiner Nutzer seit Bestehen des Unternehmens. Dies macht die Beiträge besser durchsuchbar und soll helfen, Ereignisse in Politik und Sport sowie den Verlauf von Katastrophen zu analysieren.

Der Kurznachrichtendienst ist im Bereich Referral Traffic weiterhin unbedeutend: Während Facebook seinen Traffic-Anteil an Empfehlungen aus sozialen Netzwerken auf 22% verdoppeln konnte, sank Twitters Anteil sogar weiter auf 0,9%.

2. News aus dem Bereich App-Entwicklung

iOS

Apple stellt zusammen mit der Betaversion von iOS 8.2 Entwicklern das WatchKit zur Verfügung. Damit lassen sich zunächst nur Apps entwickeln, die Informationen von iPhone-Apps auf der Smartwatch von Apple anzeigen. Die Entwicklung eigenständiger Apps ist derzeit noch nicht möglich. Erscheinen soll die Uhr im Frühjahr 2015.

Android

Auch bei Google möchte man das Anwendungsgebiet seines mobilen Betriebssystems ausweiten. Nach Smartphones, Tablets und Uhren geraten nun Autos in den Fokus. Durch den Anschluss des Smartphones an das Auto werden Inhalte auf dem Bordcomputer bzw. Navigationsdisplay dargestellt. Mit dem jetzt veröffentlichten Auto-SDK lassen sich Apps für spezielle Autoanwendungen entwickeln. So können beispielsweise Notifications auf das Display im Auto geschickt und Musik kann über Bedienelemente des Autos gesteuert werden.

3. News aus dem Bereich Website-Entwicklung

Die beliebte Content-Management-Software WordPress ist nun in Version 4.0.1 erschienen. Das Update schließt einige Sicherheitslücken, und es wird dringend empfohlen, dieses zu installieren.

Neue EU-Umsatzsteuerregelung 2015

Zum 01.01.2015 gelten neue Regelungen zur Erhebung der Mehrwertsteuer in der EU (Richtlinie 2008/8/EG). Betroffen sind Verkäufe elektronischer Dienstleistungen an Privatpersonen. Umsatzsteuern aus diesen Verkäufen müssen zukünftig im Land des Käufers versteuert werden. Damit Verkäufer nicht in jedem EU-Land, in das sie verkaufen, eine Steuererklärung machen müssen, wurde der „mini one stop shop“ ins Leben gerufen. In diesem müssen Händler ihre Umsatzsteuer vierteljährlich deklarieren. Eine Registrierung ist seit dem 01.10.2014 möglich.

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