1. News aus dem Bereich Online-Marketing

Facebook

Facebook schränkt die organische Reichweite von Beiträgen immer stärker ein. Unternehmen und Marketer stellen sich daher die Frage, wie sie ihre Kunden am besten erreichen können. Der Facebook Analyse-Anbieter Fanpage Karma hat daher eine Studie zum Einfluss von Emotionen in Beiträgen durchgeführt. Das Ergebnis: Beiträge die Freude hervorrufen, erzielen die meisten Reaktionen und werden häufig geliked. Angst wird geteilt und Wut dagegen häufig kommentiert.

Google

Im bereits jahrelang andauernden Kartellverfahren gegen Google hat das EU Parlament am Donnerstag für einen Beschluss gestimmt, den „Missbrauch der Vermarktung von verknüpften Dienstleistungen durch Suchmaschinenbetreiber zu unterbinden“. Konkrete Konsequenzen für Google hat dies zunächst noch nicht. Doch nun wird sich die europäische Kommission mit dem Thema auseinandersetzen. Im schlimmsten Fall könnte dem Unternehmen eine Trennung der Suchmaschine von allen anderen Diensten drohen.

Nach Mozilla droht Google der Verlust eines weiteren wichtigen Partners im Browsermarkt. Im nächsten Jahr läuft der Vertrag mit Apple aus. Sowohl Bing als auch Yahoo stehen in den Startlöchern Google den Platz als Standardsuchmaschine auf iOS Geräten und in der Mac Spotlight streitig zu machen.

Google führt eine neue Sicherheitsfunktion zur Überwachung von Kontozugriffen ein. Damit lassen sich Zeitpunkt und Name des Geräts feststellen, welches auf das eigene Googlekonto zugegriffen hat. Die Daten werden für die letzten 28 Tage im Google Konto unter dem Punkt „Geräte & Aktivitäten“ angezeigt.

Pinterest

Nach der iOS App wurde nun auch die Android App kräftig überarbeitet. Auch sie erhält eine verbesserte Navigation und soll zudem wesentlich schneller starten als ihr Vorgänger.

Youtube

Zwar kann sich Facebook als Netzwerk mit den meisten angemeldeten Nutzern bezeichnen, doch bei den monatlichen Besucherzahlen muss es sich Googles Videodienst geschlagen geben. Beim internationalen Vergleich der Webseitennutzung fand GlobalWebIndex heraus, dass 85% der Internetnutzer mindestens einmal im Monat Youtube aufrufen und nur 76% Facebook.

Twitter

Twitter führt spezielle Angebotsformate seiner Tweets ein. Werber können darüber Angebote bewerben, die mit der Kreditkarte von Kunden durch Anklicken und Eingabe der Kreditkartennummer verknüpft werden können. Kauft der Kunde anschließend off- oder online das Angebot und bezahlt mit der Kreditkarte wird ihm die Vergünstigung automatisch auf der nächsten Kreditkartenrechnung gutgeschrieben.

2. News aus dem Bereich App-Entwicklung

iOS

Apple hat auf seiner Seite genauere Informationen zu der 2015 erscheinenden Apple Watchveröffentlicht. Es wird darauf eingegangen, wie man mit der Uhr Anrufe annehmen, sie als Fitnesstracker einsetzten und wie sie mit Apps auf dem iPhone kommunizieren kann.

Ein Ziel der größeren iPhone 6 Displays war es, das Surferlebnis zu verbessern. Dies scheint Apple gelungen zu sein. Mit der Konsequenz, dass die iPad Nutzungszeiten zurückgehen. Der Readlater Dienst Pocket hat Zahlen zur Nutzung seines Dienstes veröffentlicht von Nutzern die sowohl über ein iPad als auch über ein iPhone verfügen. Demnach lesen 55% der 5S Besitzer Artikel auf dem Smartphone, 72% der iPhone 6 Besitzer und unter den iPhone 6 Plus Besitzern sind es sogar 80%. Diese Zahlen zeigen einen deutlichen Anstieg der Apple Telefone als Geräte zum Lesen und Surfen.

3. News aus dem Bereich Website-Entwicklung

Wordpress

Durch eine Sicherheitslücke in WordPressinstallationen der Versionen 3.0 bis 3.9.2 kann über die Kommentarfunktion Javascript in ein System eingeschleust werden. Angreifer können damit neue Accounts anlegen und die Kontrolle über eine WordPressanwendung übernehmen. Webseitenbetreibern wird ein Sicherheits-Update auf Version 4.0.1 empfohlen, welches wir bereits letzte Woche hier im Blog vorgestellt haben.

PHP

Die Sicherheitsfirma Fox-IT hat eine Sicherheitslücke in verbreiteten Serveranwendungen entdeckt, die auf den Namen PHPCrypt hört. Der Schadcode gelangt über raubkopierte Themes oder Plugins in Content Management Systeme wie WordPress, Drupal oder Joomla. Anschließend wird der befallene Server Teil eines Botnet und kann so von den Angreifern für eigene Zwecke wie der Manipulierung von Suchmaschinenrankings eingesetzt werden. Das Unternehmen hat eine detaillierte Untersuchung des Schadcodes und ein Skript online gestellt, mit deren Hilfe das eigene System auf einen Befall überprüft werden kann.

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