Fokus auf Optik: Facebook-Statistiken zeigen sich in neuem Gewand

„Übersicht“, „Seite“, „Beiträge“ und „Personen“, so heißen die vier Oberkategorien, die Unternehmen nun mit den neuen Facebook-Statistiken zur Verfügung stehen. Dabei ist die größte Verbesserung wohl die Optik – die Graphen sind übersichtlich und rücken viele Informationen in den Mittelpunkt, die man vorher leicht überlesen hat. Was man dort genau findet, stellen wir heute vor.

Übersicht – das Wichtigste auf einen Blick

Auf der Übersicht präsentiert Facebook die Daten der letzten sieben Tage. So sieht man direkt, welche neuen Likes man erhalten (oder eben auch verloren) hat und an welchem Tag das war – praktisch, wenn man überprüfen will, mit welchen Beiträgen man Fans gewinnen konnte und welche die Leser vielleicht sogar zum Klicken von „Gefällt mir nicht mehr“ gebracht haben. Von der Übersicht aus gelangt man schnell in die gewünschten Unterkategorien und hat dort noch mehr Infos zur Verfügung.

Hat ausgedient: das alte Design der Statistikgraphen.

Auch Interaktionen und Beitragsreichweite sind in leicht verständlichen Graphen aufgeschlüsselt und zeigen, wie viel Viralität man mit den Postings der letzten Woche erzeugen konnte. Als Vergleichswert wird zusätzlich die vergangene Woche angezeigt. In einer Listenansicht hat man zudem die letzten fünf Beiträge (oder auf Wunsch auch mehr) zum Vergleich und kann überprüfen: Mit wem wurden sie geteilt? Wie hoch war die Reichweite? Wie steht es um die Interaktionsrate?

Die neuen Graphen können nicht nur optisch überzeugen.

Seite – wann wird geklickt, geliket und wie kommen Leute überhaupt zu mir?

Die Kategorie „Seite“ gibt einen Überblick über das Wachstum der Fanbasis und legt daher den Schwerpunkt auf Likes, Beitragsreichweite und Seitenaufrufe: So sieht man nicht nur die Gesamtzahl der Likes in schicken Graphen, sondern kann sich auch die Netto-Entwicklung anzeigen lassen, bei der auch verlorene „Gefällt mir“-Klicks in die Berechnung miteinbezogen werden. Die Beitragsreichweite stellt dar, an welchen Tagen man besonders viele Leser erreichen konnte, und man erfährt auch, ob Nutzer Beiträge als Spam gekennzeichnet haben – so lassen sich Strategien entsprechend der Fanreaktionen anpassen.

Bei den Seitenaufrufen erfährt man zusätzlich, wie oft welcher Reiter angeklickt wurde und von wo die Nutzer kamen. Zudem unterscheidet Facebook zwischten gekauften und organischen Likes. Insgesamt erleichtert die neue Gestaltung den Überblick; die Zahlen können leichter erfasst werden.

Beiträge – die richtige Uhrzeit fürs richtige Posting ermitteln

Die Statistiken unter dem Reiter „Beiträge“ haben von allen Bereichen die größten Neuerungen erhalten und bieten einen praktischen Überblick. Unter dem Reiter „Alle Beiträge“ kann man dort von jedem einzelnen Beitrag in Tabellenübersicht erfahren, wer ihn gesehen hat, wie oft er anklickt wurde und wie viel negatives Feedback er erhalten hat.

Keine gute Idee: Beiträge morgens um halb 5.

Um mit einem Beitrag die maximale Viralität zu erreichen, ist der Zeitpunkt der Veröffentlichung absolut entscheidend: Denn je mehr Leser auf Facebook unterwegs sind, wenn der Beitrag erscheint, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass sie den Beitrag auch wahrnehmen. Damit man seine hochwertigen Postings in Zukunft nicht mehr absetzt, wenn niemand da ist, um sie zu lesen, schlüsselt der Reiter „Beiträge“ nach Uhrzeit und Wochentag auf, wann die Fans der Seite online sind. So kann man die seine Beiträge zeitlich besser abstimmen. Und unter „Beste Beiträge“ erfährt man übrigens auch, welche Beitragsart Fans am besten gefällt. Insgesamt ist es mit diesen Neuerungen deutlicher einfacher zu erfahren, welcher Beitrag negatives Feedback erzeugt hat oder welcher bei den Fans besonders gut ankam.

Personen – Wer mich mag und wo der wohnt

Besonders ansprechend präsentieren sich nun die demografischen Daten: Unter dem Reiter „Personen“ werden die Nutzer noch einmal in drei verschiedenen Gruppen aufgeteilt, in „Deine Fans“, „Erreichte Personen“ und „Eingebundene Nutzer“. So kann man die Wirkung seiner Beiträge auf verschiedene Zielgruppen überprüfen und kontrollieren, ob der Content auch die richtigen Empfänger erreicht. Dabei lohnt sich diese Übersicht besonders für lokale Unternehmen, weil leicht verständlich aufgeschlüsselt ist, woher die Fans stammen, die mit der Seite interagieren. Also das richtige Tool, um lokal verankertes Marketing zu optimieren.

Wer mitliest und wie das im Verhältnis zu ganz Facebook steht.

Fazit

Die neuen Statistiken können sich sehen lassen! Die größte Neuerung ist die Optik, aber neue Daten gibt es vor allem im Bereich der Beiträge zu entdecken. Und nachdem die Statistiken einige Zeit nur auf Englisch verfügbar waren, haben wir sie bereits (größtenteils) auf Deutsch erhalten.

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