Beitragsbild Recap OMR17

Recap – Festival der Marketeers

Die Online Marketing Rockstars – es geht noch lauter, bunter und selbstverliebt als die DMEXCO in Köln. Wo die DMEXCO mit Größe und noch mehr Menschenmassen beeindruckt, feiert sich die Branche in Festivallaune in Hamburg im großen Stil.
Die Speaker sind in beiden Fällen Weltklasse, die wichtigsten Namen der Branche wie Google, Facebook, Snapchat, Uber, Adobe, Skyler, und Personen wie Gary Vaynerchuk, Verena Papik oder auch Neil Patel waren die letzten zwei Tage zum hören, sehen und befragen anwesend.
Leider waren die Masterclasses schnell ausgebucht und die Konferenz glänzte zwar durch eine riesige toll aufgebaute Halle, aber vielen philosophisch-theoretisch angehauchten Vorträgen und wenig oder stark versteckten Insights. Die kleineren Stages waren zum Teil mit spannenden Ideen und Firmengeschichten bestückt, aber durch die umliegende Geräuschkulisse war es nicht immer leicht alles mitzukriegen.

Programmatic Advertising, Google Shopping, Customer Journey

Insgesamt werden hier drei Recaps aufgeführt – zu den Themen werden ausführliche Blogs in Abstand von jeweils einer Woche folgen.

OMR17 Expo Hall mit großen Leinwand und vielen Menschen

Programmatic Branding

(Speaker: Amit Kotecha, quantcast)

Beim Programmtic Branding geht es darum mit langfristigen, strategischen Kampagnen die Brand im Gesamtmarketing zu verorten und zukunftsfähig bei der Zielgruppe zu festigen. Generell gibt Kotecha zu bedenken: Marketing dient dem Verkauf. Und Programmatic muss dort stattfinden, wo die Kunden sind! So führen Branding Kampagnen zu loyalem Klientel und langfristigen Käufen.

Was beim Branding berücksichtigt werden muss. Es geht um Loyalität aber auch um Emotionalität bei der Zielgruppe. Faktoren wie Emotionen, Fluidität und Markenwahl in die Entscheidung für ein Produkt mit ein. Emotionen spielen vor allem einen hohen Faktor. Bei der Markenwahl ist interessant, dass der durchschnittliche Konsument 9 – 10 Marken kennt, sich von diesen sehr früh auf 2 -3 festlegt – dies ist der First Choice, unter den wir alle kommen wollen. Strategisches Branding muss in wiederkehrenden Kampagnen erfolgen. Sales Kampagnen und Branding Kampagnen können sich gegenseitig unterstützen. Branding KPIs sind keine Sales KPIs sondern müssen anders betrachtet werden.

Programmatic Branding nach Nielsens drei Rs

Programmatic Branding nach den drei Rs – Reichweite, Resonanz, Reaktion

GOOGLE Shopping Suite

(Speaker: Patrick Chardon und Christin Krooss, Google Shopping)

Beim Kampagnen und Bid-Management bei Google Shopping, ist das wichtigste: SHOPPING sind keine Text Ads. Zur Verdeutlichung:
Google Shopping wird über das sog. Merchant Center über einen hochgeladenen Feed ausgespielt. Diese Daten ergeben die Produktrelevanz, aufgrund welcher eine Google Shopping Ad ausgelöst wird. Heißt: Pflegt und hegt Euren Datenfeed!

Shoppings Ads ungleich Search Ads

Shoppings Ads sind keine Search Ads.
Ein Leitspruch

Die vier Kernelemente für erfolgreiches Google Shopping müssen gepflegt und strategisch aufgebaut und eingesetzt werden:

  • Feed Management
  • Kampagnen/ Bid Management
  • Shopping KPIs
  • Shopping Enhancement

Für die Shopping KPIs gilt hierbei: Ohne starkes Feed- und Kampagnen/Bidmanagement, stehen die KPIs im Regen. Beim Bidmanagement müsst Ihr lernen abzuwägen zwischen Shopping Bestsellern und Euren Shopbestsellern.

Wieviele Produkte erhalten wirklich Klicks. Hier ist die Kampagnenstruktur ggf. zu verbessern. Ihr solltet aber alle Produkte bewerben. Bewirbt eine Kampagnengruppe für „Catch All“ und stellt sie mit der niedrigsten Priorität ein.

Beim Hybrid Bidding nutzt Ihr den Enhanced CPC: Dieser ist manuell und halbautomatisiert.Google optimiert. Nutzt das Remarketing: Hier ist die klare Empfehlung der Speaker auf „bid only“. Hierzu solltet Ihr Euer Targeting auf Gruppen wie „Homepage Besucher“ oder „Warenkorb“ legen. Nutzt die Analyse und Korrektur Tabs von Google. Euren Feed könnt Ihr bis zu 4 X pro Tag hochladen – nutzt dies!

Cross Channel Marketing – Best of der Adobe Marketing Suite

(Speaker: Timo Kohlberg und Michael Bungenstock, Adobe)

E-Mail Personalisierung und Customer Journey Management stehen hierbei im Fokus der Session. Die Marketing Suite von Adobe ist ein umfangreiches Tool, was viele Bereiche des Online Marketing Spektrums abdeckt (Cross Channel, Display, Affiliate, Newsletter, Content,…) aber auch gut was kostet. Heute ist es möglich einen User über fast alle seine Kontaktpunkte zu erfassen. 1 zu 1 und nicht nur Segmente des Nutzungsverlaufs.

Trotz der vielen Daten und Verknüpfungsmöglichkeiten innerhalb von Online Marketing Strategien, werden nicht mehr als 40 Prozent über alle Kontaktpunkte abgedeckt. Dies heißt: E-Mails mit anderen digitalen Kanälen, darunter auch offline, zu verbinden. E-Mails werden hierzu zu allen digitalen Kanälen verbunden und als relationelle Kampagnen aufbereitet. Schlüssel Prinzipien sind hierbei die Einhaltung von Kontext, Relevanz und Aktionen.

Die Cross Channel Angebote sollten auf jeden Fall den Einkauf und Produkt von einem Trigger basieren um den Kunden zu erreichen. Ohne Tools wird es in keinem Fall gehen, da Nutzerdaten aus dem CRM, ERP, Suchmaschinen, Newsletterdaten, Websitedaten, Benutzerkonten aus Shop oder auch der Suchhistorie herangezogen werden und setzt auch gewisse Entwicklungsleistungen für die eigenen Systeme voraus (CMS).

Der Customer Lifecycle ideal automatisiert

In den nächsten drei Wochen folgen zu den einzelnen angeschnittenen Sessions die jeweiligen ausführlichen Beiträge mit Infos, Eindrücken und Take-Aways oder Don’ts. Wir freuen uns natürlich auch über Resonanz und verlinken auch gerne andere gute Recaps mit ergänzenden Sessions.

Für alle, die noch mehr Wissen wollen:

Die PPC Masters 2017

Einen Tag lang nur PPC und Suchmaschinen

Die wichtigsten Sessions

Die wichtigsten Take Aways

Unsere Eindrücke

Das alles erfahrt Ihr im Blogbeitrag zu diesem Thema.

Die Zusammenfassung der Key Sessions.

WordPress als ideales System für Non-Profit

Welche Vorteile bietet das Open Source CMS?

Warum WordPress?

Welche Vorteile bietet es Vereinen und NPOs?

Langfristige Nutzung des Systems.

Ihr wollt wissen, wie das geht? In unserem Blogbeitrag zum Thema erfahrt Ihr mehr!

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