Magento 2.0 und viel Neues rund um Google – Wochenrückblick KW29 | IronShark


1 Ausblick auf Magento 2.0

Betaversion für Händler

Vergangene Woche wurde die Betaversion von Magento 2.0 auch für Händler zugänglich gemacht. Im vierten Quartal dieses Jahres soll es dann schließlich zum ersten Release kommen.

Was sagt unser Team?

Das neue Magento 2 verspricht viele Verbesserungen. Entwickelt wird es auf der Code-Basis von Magento 1. Jedoch machen viele neue Interfaces das System an etlichen Stellen wesentlich flexibler.




Magento

Das Backend hat ein Redesign bekommen und ist sehr ansprechend und intuitiv zu bedienen. Gleichzeitig wurde es für Toucheingaben optimiert, Prozesse (bspw. das Anlegen von Produkten) wurden vereinfacht, die Filtermöglichkeiten im Backend erweitert. Des Weiteren wurde die Performance deutlich verbessert und der Warenkorb verschlankt, wodurch ein beschleunigter Check Out möglich ist. Außerdem wird es ein Migrations-Tool geben damit um von Magento 1 auf 2 zu portieren.

Alles im Allem viel Positives! Wir bleiben gespannt und freuen uns auf den geplanten Release!

Wer mehr wissen möchte, hier noch ein paar Links zum weiter lesen: www.magento.com, www.github.com, www.t3n.de



2 News von Google

Google überrascht Anleger

Das Anzeigengeschäft von Google floriert. Somit konnte Google mit der neuen Finanzchefin Ruth Porat einen überraschend hohen Quartalsgewinn erzielen und einen Überschuss von 3,9 Milliarden Dollar von April bis Juni diesen Jahres vorweisen. Der Gesamtumsatz des Internetriesen beziffert sich auf 17,7 Milliarden Dollar im Quartal und wurde damit um 11 Prozent gesteigert. Solche Zahlen freut natürlich die Börsianer. Nach Vorlage der Quartalszahlen stieg die Google-Aktie zwischenzeitlich um über zehn Prozent an.

Seitenblick – YouTube:

Umsatzzahlen zur Videoplattform YouTube wurden zwar nicht genannt, Ruth Porat verriet aber dass die Nutzung weltweit rasant zunimmt. So sei beispielsweise im zweiten Quartal 60 Prozent mehr Zeit mit YouTube-Schauen verbracht worden als im Vorjahr, auf mobilen Endgeräten sei es sogar mehr als doppelt so viel gewesen. Die YouTube-„Session“ der Nutzer dauere im Schnitt 40 Minuten. (Quelle: n-tv)

Unsere Meinung:

In unserem Wochenrückblick KW19 hatten wir ja bereits darüber berichtet, dass bewegte Inhalte aufgrund von immer schnelleren Internetverbindungen – auch auf mobilen Endgeräten – immer mehr genutzt und damit auch immer relevanter werden. Langfristig wird somit kaum ein Weg an Videomarketing vorbeiführen um die eigenen Wunschkunden zu erreichen!

Mehr Infos zum Video Marketing gibt es auf unserer Website: www.ironshark.de/videomarketing

Quellen: www.n-tv-de, www.focus.de, www.welt.de

Update von Google zeigt Wirkung

Seit dem 1.April 2015 bevorzugt Google mobil-optimierte Seiten im Ranking der organischen Suchergebnisse. Nun zeigt sich die Auswirkung. Der Adobe Digital Index kommt dabei zu dem Ergebnis, dass nicht optimierte Seiten seit dem Google Update rund 10 Prozent ihres jährlichen Traffics verlieren. Die Ausweichstrategie, die einige Unternehmen verfolgt haben, um ihre Traffic-Einbußen zu kompensieren, waren bezahlte Anzeigen. Laut ADI stiegen die CPC Kosten allein im vergangenen Jahr um 16 Prozent bei einer gleichzeitig 9 Prozent niedriger ausfallenden Click-Through-Rate (CTR).

Das zeigt wieder – auch wenn bei manchen Webseiten die Einbußen vielleicht nicht ganz so dramatisch ausgefallen sind – langfristig benötigt es ein umdenken. An mobiloptimierten bzw. responsiven Webseiten wird kaum ein Weg vorbei führen.

Quelle Zahlenmaterial: www.cmo.com

Google kommt mit dem „Kauf-Button“

Mit dem Kauf-Button will der Suchmaschinenriese die mobilen Suchanzeigen um eine Shopping Option erweitern. Die sogenannte „Purchases on Google“ Funktion befindet sich derzeit in einer „frühen Probephase“ und wird deshalb zunächst mit einer Reihe an ausgewählten Händlern getestet. Dies teilte Google Manager Jonathan Alferness in einem Blog-Beitrag mit. Der Kaufbutton zielt dabei vor allem auf Smartphone-Besitzer ab, die häufig ihr Mobiltelefon für Preisvergleiche nutzen.

Quellen: www.noz.de, www.internetworld.de