Google Panda: SEO-Tipps reloaded

Google Panda: SEO-Tipps reloaded

Trotz Update gute Ergebnisse im Ranking erzielen

1. Qualität des Textes

Texte sollten in erster Linie für die Leser und nicht für Suchmaschinen verfasst werden. Sicherlich ist eine Suchmaschinenoptimierung wünschenswert und das Ziel einer jeden SEO-Maßnahme, allerdings darf dies niemals zu lasten der Lesequalität eines Textes gehen. Google selbst hat hier einige Hinweise gegeben, woran man die Qualität eines Textes messen kann bzw. was sie als qualitativ hochwertig erachten. Fast schon eine Selbstverständlichkeit, aber trotzdem immer wieder gern ignoriert – ein Text sollte nach Möglichkeit grammatikalisch wie orthografisch korrekt sein.

Er sollte das jeweilige Thema möglichst umfassend und aus mehreren Blickwinkeln betrachten. Ein hochwertiger Text sollte zudem mehr Informationen zu diesem Thema liefern, als etwaige andere Artikel, die zu diesem Thema bei Google & Co. hoch gelistet werden. Abschließend sollte er den Leser optimaler Weise soweit informieren, dass dieser nicht noch weitere Informationsquellen aufgreifen muss, das heißt, der Besucher nach Möglichkeit auf der Seite gehalten werden kann.

2. Textlänge

Algorithmisch einfacher festzustellen ist die Länge eines Artikels. Hier gab es unter vielen SEOs die Faustregel von 300 bis 400 Wörtern pro Artikel. Grundsätzlich hängt dies natürlich vom Wettbewerbsumfeld ab. Wenn mein Wettbewerber, der in den Suchergebnissen für einen bestimmten Begriff vor mir rankt, einen Text mit 1.000 Wörtern zu diesem Thema bereitstellt, ist davon auszugehen, dass dieser mehr Informationen zu diesem Thema liefert und zu Recht vor mir rankt. Natürlich gibt es noch viele andere Faktoren, die die Position meines Wettbewerbers bestimmen, es kann jedoch sehr hilfreich sein, diesein Sachen Content und Textlänge zu übertrumpfen.

3. Seid einzigartig – das Thema Unique Content

Gerade auf umfangreichen Seiten findet sich schnell doppelter bzw. duplizierter Content. Dies geschieht schon allein durch Kategorieseiten, die oftmals kurze Teasertexte zu den entsprechenden Artikeln bzw. Unterseiten liefern. Achten Sie daher darauf, solche Seitentypen aus dem Index auszuschließen. Im Idealfall erfolgt dies mittels eines „“ im Header bzw. in den Einstellungen ihres CMS.

4. Der Text ist nicht genug – Inhaltselemente

Neben dem Text zählt natürlich auch die Einbindung und Präsentation von anderen Inhaltselementen wie Bildern, Videos oder Tabellen. Der Einsatz dieser Elemente ist algorithmisch einfach zu erkennen, macht einen Text interessanter sowie teilweise informativer. Zusätzlich wird damit meist auch für eine längere Verweildauer auf der Seite gesorgt, was wiederum ein zunehmend wichtiges Kriterium für das Ranking bei den Suchmaschinen ist.

5. Social Media Integration & Social Bookmarks

Die Präsenz von Seiten und Artikeln in sozialen Netzwerken oder bei sog. Social Bookmark Diensten spielt eine immer größere Rolle bei der Bewertung und Erstellung des Pagerank. Dies ist allerdings auch nicht weiter verwunderlich, denn auch diesem Rankingkriterium liegt das Teilen und Diskutieren von potenziell „gutem Content“ im Netz zugrunde. Integrieren Sie also Google+, Facebook und Co. mit in Ihre SEO-Strategie. Beachten Sie dabei jedoch immer die aktuelle Problematik um den Datenschutz. Hier haben wir Ihnen einige wertvolle Ratschläge zu diesem Thema zusammengestellt. Verzetteln Sie sich jedoch nicht im Social Media – hochwertiger Content, eine saubere Seitenstruktur und relevante Links sind und bleiben auch zukünftig die Basis guter Suchergebnispositionen!

6. Das Verhältnis zwischen gutem Content und schlechtem Content

Google bewertet nicht jede Unterseite einer Domain isoliert, sondern betrachtet eine Webseite als Ganzes. Ist also ein großer Teil der Unterseiten einer Webseite von unterdurchschnittlicher Qualität – zum Beispiel weil oben genannte Punkte nicht beachtet wurden – so kann dies auch Auswirkungen auf vermeintlich gute Unterseiten haben. Stellen Sie daher sicher, dass der Großteil der Seiten, die Sie indexieren lassen, hochwertigen Content aufweisen. Ist dies aufgrund der Menge der Unterseiten nicht möglich, kann es von Vorteil sein, die schwachen Sachen zumindest vorübergehend aus dem Index zu nehmen.

7. Aber Vorsicht: Überoptimierung vermeiden

Bei all den Optimierungsmöglichkeiten verlieren Sie bitte nicht ihr Ziel aus den Augen. Denn insbesondere die Keyworddichte kann ihnen Probleme bereiten. Während man davon ausgeht, dass eine Keyworddichte von drei bis fünf Prozent optimal ist, führen Werte die knapp oder auch deutlich darüber liegen zu einer Abstrafung durch Google & Co. Achten Sie also immer auf die Relationen – ein Text mit 200 Wörtern sollte das gewünschte Keyword nicht 20 mal aufweisen. Darum gilt auch weiterhin, schreiben Sie den Text so, wie er für ihre Leser Sinn macht und verwenden Sie neben einer natürlichen Anzahl Ihres Hauptkeywords verschiedene Schreibweisen oder Formen dieses Wortes sowie semantisch passende Begriffe um den Text einerseits lesenswerter, aber gleichzeitig auch für Suchmaschinen entsprechend zu aktivieren.

8. Oft unterschätzt: Die Ladegeschwindigkeit

Die Ladegeschwindigkeit einer Website – der so genannte Page Speed – ist seit einiger Zeit offiziell ein Rankingkriterium für Google. Da langsam ladende Websites eine negative Auswirkung auf das Nutzererlebnis besitzen, ist somit auch der Mehrwert für die Besucher entsprechend geringer und sie werden in ihrer Suchergebnisposition weiter hinten einsortiert. Auch wenn der Einfluss dieses Faktors nicht allzu groß ist, kann es sich lohnen, auf die Ladezeiten zu achten und gegebenfalls einige einfache Verbesserungsmaßnahmen vorzunehmen.

9. Die Linkqualität

Last but not least ist auch die so genannte Linkqualität immer zu beachten. Zwar liegt der Fokus des Google Panda Updates vor allem im Onpage-Bereich, trotzdem gewinnt die Qualität der eingehenden Links parallel dazu ebenfalls zunehmend an Bedeutung. Hier zeigt sich, dass Qualität grundsätzlich vor Quantität gestellt wird. Wenige, hochwertige Backlinks erreichen hier wesentlich mehr als pure Masse. Es zählt auch bei diesem Punkt die Themenrelevanz und Autorität sowie die Position der Links innerhalb des Inhalts bzw. der Seitenstruktur einer linkgebenden Seite (also des Backlink). Daher ein letzter Hinweis – versorgen Sie frische Inhalte auch grundsätzlich mit neuen Links.