Google führt Seitenlayout-Update für die Suche ein

Mit neuem Update: Google straft werbelastige Seiten ab

Google justiert auch weiterhin den Algorithmus seiner Suchmaschine. Nach dem Panda- und dem Freshness-Update fließt mit dem neuerlichen Update jetzt auch das Design einer Website stärker in die Bewertung ihres Rankings mit ein. Damit will Google insbesondere diejenigen Seitenbetreiber abstrafen, die besonders viel Werbung im oberen Bereich – also im Sichtbereich des Nutzers – schalten. Entsprechend schlechter werden diese Websites künftig gerankt.

Die jetzt eingeführte Änderung sollen laut Google Webmaster Central nicht mehr als ein Prozent aller Websites betreffen. Damit fällt dieses Update nicht annährend so umfangreich aus, wie die beiden vorangegangenen Updates; das Freshness- (35 Prozent) und Panda-Update (ca. 9 Prozent).

Google geht mit diesem Update vor allem gegen Websites vor, die im Kopf- und Hauptbereich ihrer Seiten besonders viele Anzeigen platzieren, also in dem Bereich, der direkt ohne Scrollen erreicht werden kann und grundsätzlich für die Besucher der Website sichtbar sind. Ein angemessener Einsatz von Anzeigen sei dagegen laut Google kein Problem. Anscheinend ebenfalls von diesem Update betroffen sind Websites, deren aktueller originärer Inhalt nicht leicht zu finden ist. Mit der Berücksichtigung des Layouts hat Google in Bezug auf barrierefreie Nutzung des Internets und Qualität der Inhalte einen großen Schritt nach vorn getan, da bislang fast ausschließlich der Quelltext analysiert wurde.

Wird eine Seite durch dieses Update abgestraft, lässt sich dies gerade im Vergleich zu den vorhergehenden Updates relativ einfach beheben. Eine marginale Änderung des Layouts, etwa das Ausblenden der Anzeigen oder eine Verschiebung der Anzeigenposition sollte bereits ausreichen.